Noch eine Drehwoche und die Stimmung schlägt immer mehr in allgemeinen Zynismus über. Finde ich persönlich super. Auch die Tatsache, dass der versteckte Alkoholkonsum rund ums Set zunimmt.
Wie bereits erwähnt sind nur die Komparsen richtige Schauspieler, die Hauptrollen sind alle Models. Oder, wie Jean-Baptiste (französischer Kameraassistent) unseren Film treffend zusammenfasste: "This film will look so good, but at the same time will be so retarded". Den charmanten franz. Akzent muss man sich an dieser Stelle natürlich dazudenken. Damit hat er aber nicht nur die Darsteller gemeint, sondern auch die Bilder, die sich (zumindest teilweise) im vollen Ernst nicht vor Hollywood verstecken müssen.
Unsere Hauptdarstellerin Daria ist Russin und 18 Jahre alt. Sie selbst behauptet, sie sei 19, aber ich glaube dem Wikipediaartikel über sie mehr, als ihr selbst. Immerhin ist es gang und gäbe in der Entertainmentindustrie übers eigene Alter zu lügen. Gut, normalerweise in die andere Richtung, aber bei diesem Dreh ist ja sowieso alles möglich. Schauspielern kann sie leider nicht. Aber immerhin ganz gut backen. Sie hat letztens selbstgebackene Strudeltaschen ans Set gebracht und damit die Stimmung für immerhin 10 Minuten aufgeheitert.
Hab mich gestern auch mal etwas länger mit ihr unterhalten, dabei vor allem gemerkt wie alt ich bin und festgestellt, dass sie eigentlich schon eine Nette ist. Wer hätte vermutet, dass diese gelangweilt und zugedröhnt den Laufsteg runterwandelnden Wesen doch tatsächlich Seelen haben?
Meine persönliche Favoritin ist aber die Brasilianerin Gabrielle. Diese ist objektiv betrachtet wunderschön, besitzt aber ungefähr soviel Charme wie ein Liter Milch und ist daher unattraktiv. Bin von mir und meiner nicht-Oberflächlichkeit selbst überrascht. Schauspielerisch scheint sie sich an bekannten Pornogrößen zu orientieren, bis auf die Nacktheit natürlich. Immerhin hat sie letztens ein nicht vergehen wollendes Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. In bester Frank Drebin (Nackte Kanone)-Manier hat sie nämlich vergessen ihr Mikrofon auszuschalten bevor sie aufs Klo gegangen ist. Geistig im Alter von 12 stehengeblieben zu sein macht Spaß.
Samstag, 13. Juni 2009
Mittwoch, 10. Juni 2009
Drehfrei
Im Westen nichts neues: Der Dreh ist immer noch eine ziemliche Katastrophe. Hatten 2 Nachtdrehs in Folge, d.h. Arbeitsbeginn um 18.30 und dann bis morgens um 7:30 drehen. Dabei wird natürlich keine Pause gemacht. Es heißt zwar, dass man eine Filmcrew am besten mindestens alle 6 Stunden füttern soll, andererseits hätte man dafür ja erstmal eine neue Mahlzeit erfinden müssen um diese auf den Drehplan zu setzen. Wie nennt man die Mahlzeit zwischen Abendessen und Frühstück?
Die Crew ist ein wirklich sympathischer Haufen, zusammengeschweißt durch den Hass auf den Regiesseur, der inzwischen den netten Spitznamen "Das Arschloch" inne hat. Eigentlich ist es schon fast eine Beleidigung diesen Mann Regiesseur zu nennen. Immerhin belaufen sich seine Regieanweisungen zu 80% auf so glorreiche Angaben wie "more natural" oder "less stiff". Die restlichen 20% spricht er den "Schauspielern" ihre Sätze vor, damit sie ihm genau nachplappern dürfen. Ich freue mich schon auf die Aufnahmen für den Rifftrack, für den ich schon fleißig Ideen sammle.
Zurück zur Crew, denn die ist sowieso viel mehr der Rede wert und der einzige Grund, warum ich nicht vertragsbrüchig geworden bin. Mit dem Script supervisor Alex (estnischer-Amerikaner) sammle ich in freien Minuten Songs die auf einer Beerdigung so richtig unpassend wären (mein Favorit bis dato "Fat bottom Girls", Queen ist eigentlich immer unpassend), während ich mit dem Beleuchter Gabriel (Puerto Rico) am Skript für den besten und gleichzeitig handlungslfreiesten Actionfilm aller Zeiten arbeite.
das Catering hat sich tendenziell auch verbessert. Nur sind die Portionen deutlich zu klein. Das dürfte der 1. Dreh werden bei dem ich abnehme, normalerweise würde ich so ca. das dreifache von dem essen, was wir so bekommen. Einen unerfreulichen Zwischenfall gab es allerdings doch, erneut auf den Regiesseur und Geldgeber zurückzuführen. Da wir anscheinend unser Equipment in der billigsten Absteige gemietet haben (einer der Generatoren sah aus wie selbst zusammengelötet und fiel nach 30 Minuten aus), gab es für die Benzinkanister keine Deckel. Und dann beschwert sich ausgerechnet der Regiesseur, dass das Essen, welches wir ja im Truck mittransportieren, so merkwürdig nach Benzin schmeckt.
Die Crew ist ein wirklich sympathischer Haufen, zusammengeschweißt durch den Hass auf den Regiesseur, der inzwischen den netten Spitznamen "Das Arschloch" inne hat. Eigentlich ist es schon fast eine Beleidigung diesen Mann Regiesseur zu nennen. Immerhin belaufen sich seine Regieanweisungen zu 80% auf so glorreiche Angaben wie "more natural" oder "less stiff". Die restlichen 20% spricht er den "Schauspielern" ihre Sätze vor, damit sie ihm genau nachplappern dürfen. Ich freue mich schon auf die Aufnahmen für den Rifftrack, für den ich schon fleißig Ideen sammle.
Zurück zur Crew, denn die ist sowieso viel mehr der Rede wert und der einzige Grund, warum ich nicht vertragsbrüchig geworden bin. Mit dem Script supervisor Alex (estnischer-Amerikaner) sammle ich in freien Minuten Songs die auf einer Beerdigung so richtig unpassend wären (mein Favorit bis dato "Fat bottom Girls", Queen ist eigentlich immer unpassend), während ich mit dem Beleuchter Gabriel (Puerto Rico) am Skript für den besten und gleichzeitig handlungslfreiesten Actionfilm aller Zeiten arbeite.
das Catering hat sich tendenziell auch verbessert. Nur sind die Portionen deutlich zu klein. Das dürfte der 1. Dreh werden bei dem ich abnehme, normalerweise würde ich so ca. das dreifache von dem essen, was wir so bekommen. Einen unerfreulichen Zwischenfall gab es allerdings doch, erneut auf den Regiesseur und Geldgeber zurückzuführen. Da wir anscheinend unser Equipment in der billigsten Absteige gemietet haben (einer der Generatoren sah aus wie selbst zusammengelötet und fiel nach 30 Minuten aus), gab es für die Benzinkanister keine Deckel. Und dann beschwert sich ausgerechnet der Regiesseur, dass das Essen, welches wir ja im Truck mittransportieren, so merkwürdig nach Benzin schmeckt.
Mittwoch, 3. Juni 2009
Therapeutisches Bloggen
Ist es ein schlechtes Zeichen wenn man sich schon während des 2. Drehtages Gedanken darüber macht, wie man sich in MST3K-Manier (für nicht MiSTies: Mystery Science Theater 3000) über den fertigen Film lustig machen wird?
Es ging ja schon am Freitag los. Da wird man um 12.30 wohin bestellt um dann bis um 14 Uhr auf die Produzenten warten zu müssen. Warten ist in New York zwar an der Tagesordnung, macht aber normalerweise auch Spaß. Man kann in eins der über 1100 Starbucks gehen, Menschen beobachten oder den Flair genießen. Dies ging aber alles nicht so gut, da ich die 90 Minuten im hinterletzten Industriegebiet der hinterletzen Ecke von Queens verbracht habe, wo das nichts nichtet.
Am Montag ging der Dreh los. Meine bereits vorher gemachten Sorgen haben sich mehr als bestätigt. Das Buch ist immer noch schmalzig. Der gesamte Cast hat zusammen ca. 1 1/2 imdb Einträge. Gut, liegt auch daran, dass der Drehbuchautor und Regiesseur auch beschlossen hat die Hauptrolle zu spielen, da er angeblich mit keinem der Kandidaten zufroeden war. Ich vermute er hat früher in seiner peruanischen Heimat unter dem Namen Jorge Carpentero Selbstfilme gedreht, zumindest ist seine schauspielerische leistung vergleichbar mit der, des lieben Jörg. Zum Elend trägt auch bei, dass er seine Freundin, ein russisches 18 jähriges Topmodel (wo endet eigentlich "Model" und wo beginnt "Topmodel"?), für die weibliche Hauptrolle gecastet hat. Die kann er immerhin mit seiner Leistung an die Wand spielen.
In New York wohnen geschätzt ca. 500.000 arbeitslose Schauspieler. in jedem der über 1100 Starbucks findet man schonmal mindestens 3. Viele davon würden sogar dafür bezahlen in einem Langfilm mitzuspielen. Stattdessen entscheidet man sich für die Teenagervariante und castet Laien... ich werde es nie verstehen.
Die Crew wiederum gleicht dem biblischen Babylon. Da haben wir Amerikaner, Franzosen, Venzuelaner, Mexikaner, Spanier, Türken, Thailänder, (einen) Deutschen, Brasilianer, Peruaner... Dieses Sprachwirrwar hat unter anderem schon dazu geführt, dass ich Kaffeefilter statt Druckerpapier gekauft habe.
Die Crew ist aber noch das beste an der ganzen Produktion. Größtenteils sehr nette Menschen. Nur schade, dass die beiden Regiesassistenten einen wichtigen Part ihres Jobs vernachlässigen: Nämlich, dem Regiesseur Feuer unterm Arsch zu machen. Ich habe bereits die Produzenten gefragt ob ich diesne Job machen dürfte. Mal sehen ob ich mich noch länger beherrschen kann. Immerhin waren wir am am ersten Drehtag 5 Stunden verspätet und mussten die Tagesszenen im Washington Square Park im dunkeln drehen, was sie praktisch unbrauchbar macht. Naja, war ja der erste Tag, da kann das ja passieren. 15 Stunden Arbeitstag. zwar nicht schön, aber eben auch nicht notwendig, wenn es einen gescheiten AD (assistant director) oder eine Aufnahmeleitung gäbe.
Gestern also der 2. Tag. Call time: 7 uhr morgens. Viel Arbeit und hölzerne Schauspielleistungen später,ca. 9 Uhr abends, waren wir diesmal wieder 5 Stunden zu spät. Daher gabs auch keine Pause zwischen den Drehblöcken und wir drehten gleich weiter bis um 2.30 Uhr morgens. Es geht doch nicht über einen 20 Studen Arbeitstag, bzw. eine komplette Arbeitswoche in 2 Tagen.
Das Wegfallen der Pausen war in soweit zu verschmerzen, dass wir hier ein Catering aufgetischt bekommen, dass einfach unsäglich schlecht ist. Obwohl es angeblich von einer professionellen Köchin kommt. Vielelicht liegts aber auch dran, dass es vorgekocht, dann einen Tag lang ungekühlt im Truck liegt und dann per Mikrowelle aufgewärmt wird. Am ersten Tag gabs z.B. ein Corn bread, das nur nach ranzigem Hüttenkäse geschmeckt hat. Beim Umhergehen in der Crew zeigte sich der tolle Anblick, dass jeder genau einmal davon abgebissen hatte.
Jetzt gehts gleich zum Dritten Tag. Diesmal vermutlich wieder nur 14-15 Stunden. Wenn ich wieder Zeit hab, wird wieder gebloggt. Bis dahin schwelge ich in Erinnerung an aufmdeich-Drehs und freue mich schon auf den nächsten. Auch wenn ich dann beim Dreh mal nicht mehr abnehmen sollte.
Es ging ja schon am Freitag los. Da wird man um 12.30 wohin bestellt um dann bis um 14 Uhr auf die Produzenten warten zu müssen. Warten ist in New York zwar an der Tagesordnung, macht aber normalerweise auch Spaß. Man kann in eins der über 1100 Starbucks gehen, Menschen beobachten oder den Flair genießen. Dies ging aber alles nicht so gut, da ich die 90 Minuten im hinterletzten Industriegebiet der hinterletzen Ecke von Queens verbracht habe, wo das nichts nichtet.
Am Montag ging der Dreh los. Meine bereits vorher gemachten Sorgen haben sich mehr als bestätigt. Das Buch ist immer noch schmalzig. Der gesamte Cast hat zusammen ca. 1 1/2 imdb Einträge. Gut, liegt auch daran, dass der Drehbuchautor und Regiesseur auch beschlossen hat die Hauptrolle zu spielen, da er angeblich mit keinem der Kandidaten zufroeden war. Ich vermute er hat früher in seiner peruanischen Heimat unter dem Namen Jorge Carpentero Selbstfilme gedreht, zumindest ist seine schauspielerische leistung vergleichbar mit der, des lieben Jörg. Zum Elend trägt auch bei, dass er seine Freundin, ein russisches 18 jähriges Topmodel (wo endet eigentlich "Model" und wo beginnt "Topmodel"?), für die weibliche Hauptrolle gecastet hat. Die kann er immerhin mit seiner Leistung an die Wand spielen.
In New York wohnen geschätzt ca. 500.000 arbeitslose Schauspieler. in jedem der über 1100 Starbucks findet man schonmal mindestens 3. Viele davon würden sogar dafür bezahlen in einem Langfilm mitzuspielen. Stattdessen entscheidet man sich für die Teenagervariante und castet Laien... ich werde es nie verstehen.
Die Crew wiederum gleicht dem biblischen Babylon. Da haben wir Amerikaner, Franzosen, Venzuelaner, Mexikaner, Spanier, Türken, Thailänder, (einen) Deutschen, Brasilianer, Peruaner... Dieses Sprachwirrwar hat unter anderem schon dazu geführt, dass ich Kaffeefilter statt Druckerpapier gekauft habe.
Die Crew ist aber noch das beste an der ganzen Produktion. Größtenteils sehr nette Menschen. Nur schade, dass die beiden Regiesassistenten einen wichtigen Part ihres Jobs vernachlässigen: Nämlich, dem Regiesseur Feuer unterm Arsch zu machen. Ich habe bereits die Produzenten gefragt ob ich diesne Job machen dürfte. Mal sehen ob ich mich noch länger beherrschen kann. Immerhin waren wir am am ersten Drehtag 5 Stunden verspätet und mussten die Tagesszenen im Washington Square Park im dunkeln drehen, was sie praktisch unbrauchbar macht. Naja, war ja der erste Tag, da kann das ja passieren. 15 Stunden Arbeitstag. zwar nicht schön, aber eben auch nicht notwendig, wenn es einen gescheiten AD (assistant director) oder eine Aufnahmeleitung gäbe.
Gestern also der 2. Tag. Call time: 7 uhr morgens. Viel Arbeit und hölzerne Schauspielleistungen später,ca. 9 Uhr abends, waren wir diesmal wieder 5 Stunden zu spät. Daher gabs auch keine Pause zwischen den Drehblöcken und wir drehten gleich weiter bis um 2.30 Uhr morgens. Es geht doch nicht über einen 20 Studen Arbeitstag, bzw. eine komplette Arbeitswoche in 2 Tagen.
Das Wegfallen der Pausen war in soweit zu verschmerzen, dass wir hier ein Catering aufgetischt bekommen, dass einfach unsäglich schlecht ist. Obwohl es angeblich von einer professionellen Köchin kommt. Vielelicht liegts aber auch dran, dass es vorgekocht, dann einen Tag lang ungekühlt im Truck liegt und dann per Mikrowelle aufgewärmt wird. Am ersten Tag gabs z.B. ein Corn bread, das nur nach ranzigem Hüttenkäse geschmeckt hat. Beim Umhergehen in der Crew zeigte sich der tolle Anblick, dass jeder genau einmal davon abgebissen hatte.
Jetzt gehts gleich zum Dritten Tag. Diesmal vermutlich wieder nur 14-15 Stunden. Wenn ich wieder Zeit hab, wird wieder gebloggt. Bis dahin schwelge ich in Erinnerung an aufmdeich-Drehs und freue mich schon auf den nächsten. Auch wenn ich dann beim Dreh mal nicht mehr abnehmen sollte.
Donnerstag, 28. Mai 2009
" "
Ich habe bemerkt, dass ich doch noch nicht zu 100% amerikanisiert bin. Ich halte bei meinen air-quotes immer noch eine Hand ein Stück niedriger als die andere.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Männliche Katzenladies?
Gestern war es also so weit: Nach diversen Untersuchungen und 2 Nächten im Schlaflabor bekam ich endlich meine CPAP-Atemmaschine.
Hier ein Bild von ihr:

Geliefert wurde mir dieses Schmuckstück von einem Techniker namens Ken (Handy-Klingelton: Familie Feuerstein theme). Laut eigener Aussage benutzt er ein CPAP seit über 7 Jahren und sei sehr glücklich damit. Er ist aber auch der eher typische CPAP-Benutzer mit 50 Kilo Übergewicht und einem Doppelkinn in dem sich eine kleinere Familie einrichten könnte. Mein Gerät sei der Mercedes unter den CPAPs und ich würde mich in spätestens 2 Wochen wie ein neuer Mensch fühlen. Das Gerät hat auch eine Befeuchter-Funktion, weshalb ich regelmäßig neues Wasser einfüllen muss. Aus Liebe zu Kalauern und Mel Brooks verwende ich dafür natürlich ganz dekadent "Perriair".
Nach meiner ersten Nacht, die ich nicht durchschlafen konnte, weil diese Maske doch etwas störend ist (zumal sie den Luftfruck automatisch verdoppelt hat), tut mir hauptsächlich die Unterseite der Nase weh. Trotz Polster drückt diese Maske doch ganz schön rein. Aber ich soll der Maschine ja 2 Wochen Zeit geben.
Übrigens soll ich ab jetzt bis an mein Lebensende ungefähr so aussehen, wenn ich schlafe:

Das mit Frau und Kindern kann ich mir also abschminken und kann mich auf den weiteren Karriereweg vorbereiten. Als Frau lautet dieser dann ja im Normalfall verrückte Katzenlady. Aber wie sieht das für Männer aus? Im Moment tendiere ich zum exzentrischem Waffennarr, der die Kinder, deren Frisbee/Fußball auf mein Grundstück geflogen ist, mit Warnschüssen von diesem vertreibt. Alternativ könnte ich auch eine Modelleisenbahn bauen und die Gerichte mit unsinnigen Klagen beschäftigen.
Hier ein Bild von ihr:
Geliefert wurde mir dieses Schmuckstück von einem Techniker namens Ken (Handy-Klingelton: Familie Feuerstein theme). Laut eigener Aussage benutzt er ein CPAP seit über 7 Jahren und sei sehr glücklich damit. Er ist aber auch der eher typische CPAP-Benutzer mit 50 Kilo Übergewicht und einem Doppelkinn in dem sich eine kleinere Familie einrichten könnte. Mein Gerät sei der Mercedes unter den CPAPs und ich würde mich in spätestens 2 Wochen wie ein neuer Mensch fühlen. Das Gerät hat auch eine Befeuchter-Funktion, weshalb ich regelmäßig neues Wasser einfüllen muss. Aus Liebe zu Kalauern und Mel Brooks verwende ich dafür natürlich ganz dekadent "Perriair".
Nach meiner ersten Nacht, die ich nicht durchschlafen konnte, weil diese Maske doch etwas störend ist (zumal sie den Luftfruck automatisch verdoppelt hat), tut mir hauptsächlich die Unterseite der Nase weh. Trotz Polster drückt diese Maske doch ganz schön rein. Aber ich soll der Maschine ja 2 Wochen Zeit geben.
Übrigens soll ich ab jetzt bis an mein Lebensende ungefähr so aussehen, wenn ich schlafe:
Das mit Frau und Kindern kann ich mir also abschminken und kann mich auf den weiteren Karriereweg vorbereiten. Als Frau lautet dieser dann ja im Normalfall verrückte Katzenlady. Aber wie sieht das für Männer aus? Im Moment tendiere ich zum exzentrischem Waffennarr, der die Kinder, deren Frisbee/Fußball auf mein Grundstück geflogen ist, mit Warnschüssen von diesem vertreibt. Alternativ könnte ich auch eine Modelleisenbahn bauen und die Gerichte mit unsinnigen Klagen beschäftigen.
von merkwürdigen Chinesinnen und der größten weiblichen Gemeinheit
Während ich vor 2 Wochen bei ca. 30 Grad so durchs verschneite New York gelaufen bin (ich war selbst erstmal verwirrt, hat sich dann als Filmdreh rausgestellt) habe ich mich gefragt, was Shawn und "B" (Beatriz) so machen. Die beiden habe ich bei meinem ersten Dreh hier kennen gelernt und hatte sie schon eine Weile nicht mehr gesehen. In klassischer Phlegmatenmanier habe ich dann natürlich nix unternommen.
Dann bekam ich aber am montäglichen Memorial day (wichtiger Feiertag hier, es wird den GI's gedacht, die von unsern Opas und Uropas evtl. erschossen wurden, gedacht, hauptsächlich aber gegrillt und ins Freibad gegangen) eine SMS von Shawn und hab mich abends mit ihm und B im Biergarten in Astoria (Queens) getroffen. Dabei war auch seine chinesische in England aufgewachsene Freundin Chloé. Als Küchenpsychologe tippe ich darauf, dass Shawn eine sehr dominante Mutter hat. Wie sonst lässt es sich erklären, dass er mit einer Frau zusammen ist, die nach 3 Monaten Beziehung schon öffentlich und ihm ins Gesicht sagt, dass das mit den beiden ja sowieso nicht halten würde. Außerdem schwärmte sie gerne vom Sex den sie mit anderen Männern hatte (vor allem mit einem Deutschen, die ja per se angeblich eine unglaublich dominant sexuelle Ausstrhlung hätten) und nannte Shawn immerhin einen ihrer potenziellen "Top-5-Samenspender". Die junge Dame ist nämlich gleichzeitig so "modern", dass sie nicht heiraten will, andererseits so traditionell, dass sie der Blutlinie ihres Vaters zu liebe unbedingt ein Baby machen will. Beinah hätte ich "haben will" geschrieben, aber das stimmt ja nicht, sie will es ja nach der Geburt in die Pflege ihrer Familie geben. Außerdem war sie eine furchtbare Diskussionspartnerin, der es bei der Diskussion nur ums gewinnen ging und die andere Meinungen nicht akzeptiert hat, wenn der andere nicht mindestens 4 Bücher über ein Thema gelesen hat. Wobei ich zugegebenermaßen oftmals ihrer Meinung war. Außer beim Thema Fußball. Denn als in England aufgewachsene und in den USA lebende Chinesin ist sie natürlich Fan von: Italien. Ein regelrechter Affront einem Deutschen und einer Spanierin gegenüber. Zu einem intressanten Gespräch konnte es aber gar nicht kommen, da sie auf kritische Äußerungen sofort anfing wie am Spieß zu Schreien und niemand anderen zu Wort kommen ließ. Hätte ich die Möglichkeit gehabt etwas zu sagen, wäre sie wahrscheinlich sofort körperlich auf mich losgegangen.
Fazit: Diese Frau ist total verrückt.
Bezüglich des Kinderwunsches war B aber überraschenderweise einer Meinung mit ihr. Andererseits ist B auch ein gebranntes Kind, immerhin war sie schonmal verheiratet. Sie war mit ihrem Freund seit anderthalb Jahren zusammen, als dieser all seinen Mut zusammen nahm und ihr einen Antrag machte. Den hat sie allerdings abgelehnt und sich stattdessen lieber von ihm getrennt. So weit schon mal schmerzhaft für ihn, aber normal. Die im Titel erwähnte Gemeinheit war aber die Tatsache, dass sie sich eine Woche später mit dem Mitbewohner ihres jetzt ex-Freundes verlobt hat, den sie auch erst eine Woche lang kannte. Das ganze endete selbstverständlich in häuslicher Gewalt und Scheidung, aber das "kann ja auch passieren wenn man sich länger kennt", so zumindest die Erklärung der Damenwelt, die einerseits anscheinend nicht mehr an Liebe glaubt, andererseits sich trotzdem auf pseudo-romantische Dummheiten einlässt.
Pragmatisch-realistische Romantik, ist das denn zuviel verlangt?
Dann bekam ich aber am montäglichen Memorial day (wichtiger Feiertag hier, es wird den GI's gedacht, die von unsern Opas und Uropas evtl. erschossen wurden, gedacht, hauptsächlich aber gegrillt und ins Freibad gegangen) eine SMS von Shawn und hab mich abends mit ihm und B im Biergarten in Astoria (Queens) getroffen. Dabei war auch seine chinesische in England aufgewachsene Freundin Chloé. Als Küchenpsychologe tippe ich darauf, dass Shawn eine sehr dominante Mutter hat. Wie sonst lässt es sich erklären, dass er mit einer Frau zusammen ist, die nach 3 Monaten Beziehung schon öffentlich und ihm ins Gesicht sagt, dass das mit den beiden ja sowieso nicht halten würde. Außerdem schwärmte sie gerne vom Sex den sie mit anderen Männern hatte (vor allem mit einem Deutschen, die ja per se angeblich eine unglaublich dominant sexuelle Ausstrhlung hätten) und nannte Shawn immerhin einen ihrer potenziellen "Top-5-Samenspender". Die junge Dame ist nämlich gleichzeitig so "modern", dass sie nicht heiraten will, andererseits so traditionell, dass sie der Blutlinie ihres Vaters zu liebe unbedingt ein Baby machen will. Beinah hätte ich "haben will" geschrieben, aber das stimmt ja nicht, sie will es ja nach der Geburt in die Pflege ihrer Familie geben. Außerdem war sie eine furchtbare Diskussionspartnerin, der es bei der Diskussion nur ums gewinnen ging und die andere Meinungen nicht akzeptiert hat, wenn der andere nicht mindestens 4 Bücher über ein Thema gelesen hat. Wobei ich zugegebenermaßen oftmals ihrer Meinung war. Außer beim Thema Fußball. Denn als in England aufgewachsene und in den USA lebende Chinesin ist sie natürlich Fan von: Italien. Ein regelrechter Affront einem Deutschen und einer Spanierin gegenüber. Zu einem intressanten Gespräch konnte es aber gar nicht kommen, da sie auf kritische Äußerungen sofort anfing wie am Spieß zu Schreien und niemand anderen zu Wort kommen ließ. Hätte ich die Möglichkeit gehabt etwas zu sagen, wäre sie wahrscheinlich sofort körperlich auf mich losgegangen.
Fazit: Diese Frau ist total verrückt.
Bezüglich des Kinderwunsches war B aber überraschenderweise einer Meinung mit ihr. Andererseits ist B auch ein gebranntes Kind, immerhin war sie schonmal verheiratet. Sie war mit ihrem Freund seit anderthalb Jahren zusammen, als dieser all seinen Mut zusammen nahm und ihr einen Antrag machte. Den hat sie allerdings abgelehnt und sich stattdessen lieber von ihm getrennt. So weit schon mal schmerzhaft für ihn, aber normal. Die im Titel erwähnte Gemeinheit war aber die Tatsache, dass sie sich eine Woche später mit dem Mitbewohner ihres jetzt ex-Freundes verlobt hat, den sie auch erst eine Woche lang kannte. Das ganze endete selbstverständlich in häuslicher Gewalt und Scheidung, aber das "kann ja auch passieren wenn man sich länger kennt", so zumindest die Erklärung der Damenwelt, die einerseits anscheinend nicht mehr an Liebe glaubt, andererseits sich trotzdem auf pseudo-romantische Dummheiten einlässt.
Pragmatisch-realistische Romantik, ist das denn zuviel verlangt?
Mittwoch, 20. Mai 2009
Buddy ist tot
Gibt es eigentlich noch jemandem außer meinem Unterbewusstsein, der sich an "Buddy", den Sänger solcher Hits wie "Ab in den Süden" und... das wars eigentlich schon, erinnert? Er ist gestorben. In meinem Traum. Das eigentlich erstaunliche ist, dass ich in meinem Traum nicht Zeuge seines tödlichen Badeunfalls wurde, sondern gelangweilt bei Wikipedia vergessene One-Hit Wonders etc. nachgeschlagen habe (das mache ich sogar in echt wenn ich wach bin. Wer hätte gedacht, dass der Sohn des tatsächlich verstorbenen Captain Jack eine erfolglose Sangeskarriere hatte?) und dort von seinem tragischen Tod erfuhr.
Nach dem Aufwachen direkt mal nachgeschaut. Lebt noch.
Nach dem Aufwachen direkt mal nachgeschaut. Lebt noch.
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