Inzwischen bin ich mit meinem Hörbuch durch. Habe festgestellt, dass die Liste die ich vom Blog übernommen habe, nicht 100% mit der des Hörbuchs übereinstimmt. Aber der Großteil ist gleich.
41. Indie-Musik - um ehrlich zu sein mag ich viele Bands erst, wenn die "echten" Fans ihnen schon vorwerfen, sellouts zu sein (meistens direkt nach dem 1. Album)
42. Sushi - magischned
43. Theaterstücke - hab ich prinzipiell nichts gegen, nur war ich seit Jahren in keinem mehr
44. Öffentlich rechtliches Radio - hör kein Radio
45. Asiatische Fusionsrestaurants - wusste noch nichtmal, dass es sowas gibt
46. Die Sunday New York Times - mir zu teuer, um sie dann doch nicht zu lesen
47. Künstlerische Studiengänge - mein Studentenausweis lügt da nicht. 5. Punkt
48. Wholefoods und Lebensmittelgenossenschaften - das zweitere ist mir zu hippiemäßig und Wholefoods ist mir zu teuer. Wenn ich mal da war ist die Schokolade im Mund zu staub zerfallen und der Saft hat geschmeckt wie frisch gepresster Fuß.
49. Vintage - ich mag mein Zeug lieber neu, verstehe auch nicht, warum jeder so auf Schallplatten abfährt. Ist wohl ne Art Massenpsychose.
50. Ironie - mag ich gar nicht. 6. Punkt
51. Am Wasser leben - möchte ich doch irgendwie; macht 7
52. Sarah Silverman - ganz hübsch aber nur kurz lustig.
53. Hunde - kurz und schmerzlos: 8.
54. Küchenutensilien - was ich mache nenne wohl nur ich "kochen"
55. Entschuldigungen - mache ich nur selten und ungern. Hab ja auch praktisch nie Grund dazu.
56. Anwälte - bin familiär verbelastet gegen jegliche Juristerei.
57. Japan - ein Land, dessen Faszination mich schon immer sehr locker gelassen hat (bis auf die Unterhosenautomaten und Gummipuppenpuffs, versteht sich)
58. Naturmedizin - steht bei mir auf einer Ebene mit Wahrsagern, "Medien" (also nicht die FAZ, sondern die Spinner, die mit Toten reden wollen) und der kompletten Galileo Mystery-"Redaktion"
59. Toyota Prius - fahr ich nicht. Wenn schon Elektroauto, dann richtig, so dass man außerorts den ganzen Verkehr aufhält und damit für 15 Minuten, wenn schon nicht berühmt, dann doch wenigstens berüchtigt wird. Vor allem bergauf.
60. Fahrräder - der Verlust meiner holden Kriemhild nach 12 Jahren trifft mich immer noch hart. Macht 9.
61. Wissen, was für arme Menschen das Beste ist - ich weiß doch kaum, was für mich das Beste ist.
62. Teure Sandwiches - sind mir zu teuer. Warte lieber, bis ich richtig hungrig bin und hau mich dann mit Lebensmitteln, deren Herstellung zusammen ca. 2$ gekostet hat, ins Fresskoma.
63. Recycling - da bin ich gespalten. In Deutschland mache ich es immer und finde es gut, in Amerika genieße ich es ganz faul alles in die eine Mülltonne zu werfen (wobei an den Unimülleimern steht, dass der Müll nachträglich sortiert würde. Was für ein Job, besonders in Zeiten der Krise). Macht dann wohl 9,5 Weißheitspunkte.
64. gemischgeschlechtliche Sportmannschaften - da hätte ich immer Angst, das sich a) ein Mädchen foule und ihr weh tue und b) ich trotzdem gegen sie verliere. Und sie mir weh tut.
65. Scheidungen - hab ich jetzt nicht direkt vor und bin in meinem direkten Umfeld sogar magischerweise davon verschont geblieben.
66. Bei Konzerten still stehen - garantiert nicht bei den Konzerten auf die ich gehe
67. Michel Gondry - ach verdammt. 10,5.
68. Mos Def - als Schauspieler okay. Rapmusik kann ich nicht beurteilen.
69. Schwierige Beziehungsenden - sind die denn nicht alle irgendwie schwierig? Also ich mag die gar nicht.
70. Die einzige weiße Person in der Gruppe zu sein - passiert mir eigentlich nie. Legs auch nicht drauf an.
71. Im Ausland studieren - hmm... eigentlich meinen die damit ja: außerhald der USA. Aber das hab ich ja auch gemacht. 11,5.
72. Gentrifikation - mag ich nicht. Macht die Mieten so teuer. Wenn ich dran denke, dass es vor 30 Jahren angeblich Ecken in Manhattan gab, in denen arme Menschen gewohnt haben sollen, frage ich mich, wieso überhaupt jemand in Queens gewohnt hat.
73. Oscar Parties - war dieses Jahr auf meiner ersten. War ganz lustig, andererseits wollen Leute da dann tatsächlich den Reden lauschen (obwohl man die sich danach auf ewig im Internet angucken kann) anstatt sich spontan über die Leute im Fernsehen lustig zu machen (was man eben nur einmal richtig kann). Damit runden wir der Einfachheit halber auf 12 Weißheitspunkte auf.
74. Damit drohen nach Kanada auszuwandern - das habe ich niemals in meinem Leben gemacht. Das deutsche Equivalent (nach Österreich auswandern) wäre für mich noch schlimmer.
75. Wasserflaschen - naja, hab ich schon immer bei mir. Aber kein Evian oder irgendwas teueres, sondern selbst nachgefüllt mit 1$ pro Gallone-Trinkwasser. Leitungswasser ist hier ja viel zu gechlort. Da wären wir dann bei 12,5.
76. Musik-Comedy - meistens blöd. Selbst bei Flight of the Conchords mag ich die Sitcomanteile deutlich lieber als die Songs (mit Ausnahme von "If you're into it" und "Business Time")
77. Bilingual erzogene Kinder - die Welt kann froh sien, wenn meine Kinder maö überhaupt erzogen werden. Aber ich muss zugeben, Kinder die auf 2 Sprachen böse Wörter sagen und in jeder Sprache 50 mal "Ich darf Malte nicht mit dem Morgenstern verprügeln"/ "Je ne darf pas batter Malté avec l'etoil de demain" auf die Tafel schreiben dürfen, wären schon cool. Also sind wir wieder bei runden 13.
78. Moderne Einrichtung - Mir isses egal, wie modern die Couch ist, auf der ich rumlümmle. Hauptsache bequem.
79. Fußball bzw. der Gedanke an Fußball - tja, da könnte man meinen ich bekäme den nächsten Punkt, aber Europäer sind von diesem Punkt ausdrücklich ausgenommen.
80. Graduate School - erneut lügt mein Studentenausweis nicht. Damit wäre ich bei 14.
Mein Kopfrechnen macht kommt damit nach dieser Runde auf 17,5% Weißheit. Wahrlich ein schon sprunghafter Anstieg. Trotzdem bin ich damit ja zu 82,5% nicht weiß. Oder ich gehöre ganz einfach zu den "wrong kind of white people."
Ich höre jetzt übrigens stattdessen Frank Sinatra. Wenn man den hört, während man durch Manhattan läuft, fühlt man sich doch fast wie in einem Film. Für Brooklyn brauchts natürlich eher was bodenständiges. Sowas von Drogen und Schlampen und der Verkommenheit der Welt. Aber probiert hier mal Rolf Zuckowski aufzutreiben...
Freitag, 4. September 2009
Dienstag, 1. September 2009
Metawitze
Ein Amerikaner, ein Franzose, ein Deutscher und ein Rabbi gehen in eine Bar. Sagt der Rabbi: "Entschuldigung, ich bin wohl im falschen Witz."
Der Weißheits-Selbsttest (1)
Ich war kurz davor diesen Beitrag "Der Weißheit letzter Schluss" zu nennen, aber dann wurde mir bewusst, dass dieses Wortspiel nicht nur schlecht ist (was ja durchaus begrüßenswert wäre), sondern irgendwie auch ausgelutscht. Danke, Weißer Riese.
Ich höre grade das Hörbuch "Stuff White People Like", basierend auf dem gleichnamigen Bestseller, der wiederum auf einem gleichnamigen blog basiert. Während ich ihn höre habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht so stereotyp weiß bin, wie ich selbst immer dachte. Dafür sind viele meiner Freunde (auch und gerade in Deutschland) doch weißer als ich dachte. natürlich funktionieren manche der Dinge auf der folgenden Liste nur in Amerika, aber das meiste is doch international.
1. Kaffee - hasse ich wie der Teufel das Weihwasser
2. Religionen denen ihre Eltern nicht angehören - Finde ich albern
3. Film Festivals - okay, ein Weißheitspunkt für mich
4. Assists - nä, bin eher der Fan des gepflegten Tacklings/Bodycheck/Block
5. Wochenmärkte - mir zu teuer und Gemüselastig (aber ein Punkt für meine Oma)
6. Bio/Organic-Lebensmittel - siehe 5.
7. Ethnische Vielfalt - naja, schon okay (2. punkt)
8. Barack Obama - und der 3. Weißheitspunkt
9. Dafür sorgen, dass andere sich schlecht fühlen, wenn sie nicht aus dem Haus gehen - Also wenn ich es nicht den La-dies schulden würde, würde ich doch nur im Haus rumgammeln (aber definitiv ein Punkt für meine Mutter in meinen Kinder- und Jugendtagen)
10. Filme von Wes Anderson - finde ich größtenteils brutal überschätzt
11. Asiatische Mädchen - gibt in der Tat viele die darauf abfahren, ich gehöre nicht dazu
12. gemeinnützige Organisationen - gründe ich nur aus Steuergründen
13. Tee - mag ich nur als Eistee so richtig (heute gabs wieder Snapple im Angebot, hab gleich mal wieder galonenweise zugeschlagen; damit wären wir also beim 3,5. Punkt
14. Schwarze Freunde zu haben - Habe ich noch nicht mal in NYC so richtig (jetzt nicht aus Absicht, passiert einfach nicht)
15. Yoga - alberner Quatsch für leute mit zuviel Zeit und Geld für Yogamatten
16. Begabte Kinder - hätte ich in der Schule verprügelt, wenn sie nicht stärker gewesen wären als ich. Außerdem waren sie in der Überzahl, immerhin sind 100% aller Kinder heutzutage hochbegabt. Wenn sie gute Noten haben sowieso und wenn sie 3 mal sitzen bleiben sind sie eben gelangweilt und unterfordert
17. Seine Eltern hassen - näh.
18. Bewusstsein (Awareness) - verstehe nie, warum man immer auf Krebs/Aids/Armut hinweisen muss, man sollte lieber dafür sorgen, dass sie ordentlich bekämpft werden.
19.Reisen - naja, habs ja immerhin nach Boston geschafft. Gebe mir einen halben Punkt.
20.Ein Experte fremder Kulturen zu sein - nicht so meins, mich überfordert ja schon der gemeine Katholik.
21. Schreibworkshops - hab ich bis jetzt noch nie für nötig befunden.
22. 2 Nachnamen haben - hab ich nicht und will ich auch nicht für meine Kinder (es sei denn ich adoptiere den 6 monate älteren Jan-Ingwer Callsen-Bracker)
23. Microbrauereien - hab ich jetzt schon ausgiebig probiert und noch keine gefunden, die ein schmackhaftes Produkt herstellt
24. Wein - was soll man als Pälzer Bu da antworten. 5. Punkt.
25. David Sedaris - in der Tat in Amerika sehr beliebt, aber ich hab noch nix von ihm gelesen
26. Manhattan (und jetzt auch Brooklyn) - in der Tat meine Lieblingsborroughs. Macht also 6.
27. Marathons - stimmt, Amis laufen Marathon wie bekloppt. Ich aber nicht.
28. Keinen Fernseher haben - 'schbin doch nisch bekloppt! Wonach soll ich denn meine Essenszeiten richten? Und was soll ich während des Essens machen?
29. 80er Parties - kann man mich mit jagen. Fürchtbares (Rock'n Roll Umlaut)Jahrzehnt.
30. Wrigley Field - Baseball ist langweilig.
31. Snowboarding - war nie cool genug dafür. Männer mit Stil/ Nerds fahren Ski.
32. Vegeterier-/Veganertum - ich würdige das noch nicht mal mit einer Antwort
33. Marihuana - die Tatsache, dass ich nachschauen musste, ob man das im Deutschen mit oder ohne "j" schreibt sagt eigtl. alles. Außerdem krieg ich schon vom Geruch Kopfweh.
34. Architektur - versteh ich nicht und find och größtenteils langweilig
35. Daily Show/Colbert Report - Ist in der Tat witzig. Punkt Nr.7
36. Frühstücksrestaurants - sind mir zu teuer
37. Renovierungen - mag ich nicht, bis auf das Bier danach
38. Arrested Development - noch nicht eine Folge dieser Serie gesehen
39. Netflix - hab keinen Account
40. Apple-Produkte - hasse ich wie die Pest. Nonkonformistenuniform der Elektronikbranche. Ich ziehe mir dafür mal 3 Punkte ab. Und damit ist Apple noch gut bedient.
Damit komme ich also bis jetzt auf 4 Punkte von 40. Bis jetzt also nur zu 10% weiß! Weniger weiß als Obama! Bin ich etwa der Eminem oder Vanilla Ice des langweiligen Bloggens?
Ich höre grade das Hörbuch "Stuff White People Like", basierend auf dem gleichnamigen Bestseller, der wiederum auf einem gleichnamigen blog basiert. Während ich ihn höre habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht so stereotyp weiß bin, wie ich selbst immer dachte. Dafür sind viele meiner Freunde (auch und gerade in Deutschland) doch weißer als ich dachte. natürlich funktionieren manche der Dinge auf der folgenden Liste nur in Amerika, aber das meiste is doch international.
1. Kaffee - hasse ich wie der Teufel das Weihwasser
2. Religionen denen ihre Eltern nicht angehören - Finde ich albern
3. Film Festivals - okay, ein Weißheitspunkt für mich
4. Assists - nä, bin eher der Fan des gepflegten Tacklings/Bodycheck/Block
5. Wochenmärkte - mir zu teuer und Gemüselastig (aber ein Punkt für meine Oma)
6. Bio/Organic-Lebensmittel - siehe 5.
7. Ethnische Vielfalt - naja, schon okay (2. punkt)
8. Barack Obama - und der 3. Weißheitspunkt
9. Dafür sorgen, dass andere sich schlecht fühlen, wenn sie nicht aus dem Haus gehen - Also wenn ich es nicht den La-dies schulden würde, würde ich doch nur im Haus rumgammeln (aber definitiv ein Punkt für meine Mutter in meinen Kinder- und Jugendtagen)
10. Filme von Wes Anderson - finde ich größtenteils brutal überschätzt
11. Asiatische Mädchen - gibt in der Tat viele die darauf abfahren, ich gehöre nicht dazu
12. gemeinnützige Organisationen - gründe ich nur aus Steuergründen
13. Tee - mag ich nur als Eistee so richtig (heute gabs wieder Snapple im Angebot, hab gleich mal wieder galonenweise zugeschlagen; damit wären wir also beim 3,5. Punkt
14. Schwarze Freunde zu haben - Habe ich noch nicht mal in NYC so richtig (jetzt nicht aus Absicht, passiert einfach nicht)
15. Yoga - alberner Quatsch für leute mit zuviel Zeit und Geld für Yogamatten
16. Begabte Kinder - hätte ich in der Schule verprügelt, wenn sie nicht stärker gewesen wären als ich. Außerdem waren sie in der Überzahl, immerhin sind 100% aller Kinder heutzutage hochbegabt. Wenn sie gute Noten haben sowieso und wenn sie 3 mal sitzen bleiben sind sie eben gelangweilt und unterfordert
17. Seine Eltern hassen - näh.
18. Bewusstsein (Awareness) - verstehe nie, warum man immer auf Krebs/Aids/Armut hinweisen muss, man sollte lieber dafür sorgen, dass sie ordentlich bekämpft werden.
19.Reisen - naja, habs ja immerhin nach Boston geschafft. Gebe mir einen halben Punkt.
20.Ein Experte fremder Kulturen zu sein - nicht so meins, mich überfordert ja schon der gemeine Katholik.
21. Schreibworkshops - hab ich bis jetzt noch nie für nötig befunden.
22. 2 Nachnamen haben - hab ich nicht und will ich auch nicht für meine Kinder (es sei denn ich adoptiere den 6 monate älteren Jan-Ingwer Callsen-Bracker)
23. Microbrauereien - hab ich jetzt schon ausgiebig probiert und noch keine gefunden, die ein schmackhaftes Produkt herstellt
24. Wein - was soll man als Pälzer Bu da antworten. 5. Punkt.
25. David Sedaris - in der Tat in Amerika sehr beliebt, aber ich hab noch nix von ihm gelesen
26. Manhattan (und jetzt auch Brooklyn) - in der Tat meine Lieblingsborroughs. Macht also 6.
27. Marathons - stimmt, Amis laufen Marathon wie bekloppt. Ich aber nicht.
28. Keinen Fernseher haben - 'schbin doch nisch bekloppt! Wonach soll ich denn meine Essenszeiten richten? Und was soll ich während des Essens machen?
29. 80er Parties - kann man mich mit jagen. Fürchtbares (Rock'n Roll Umlaut)Jahrzehnt.
30. Wrigley Field - Baseball ist langweilig.
31. Snowboarding - war nie cool genug dafür. Männer mit Stil/ Nerds fahren Ski.
32. Vegeterier-/Veganertum - ich würdige das noch nicht mal mit einer Antwort
33. Marihuana - die Tatsache, dass ich nachschauen musste, ob man das im Deutschen mit oder ohne "j" schreibt sagt eigtl. alles. Außerdem krieg ich schon vom Geruch Kopfweh.
34. Architektur - versteh ich nicht und find och größtenteils langweilig
35. Daily Show/Colbert Report - Ist in der Tat witzig. Punkt Nr.7
36. Frühstücksrestaurants - sind mir zu teuer
37. Renovierungen - mag ich nicht, bis auf das Bier danach
38. Arrested Development - noch nicht eine Folge dieser Serie gesehen
39. Netflix - hab keinen Account
40. Apple-Produkte - hasse ich wie die Pest. Nonkonformistenuniform der Elektronikbranche. Ich ziehe mir dafür mal 3 Punkte ab. Und damit ist Apple noch gut bedient.
Damit komme ich also bis jetzt auf 4 Punkte von 40. Bis jetzt also nur zu 10% weiß! Weniger weiß als Obama! Bin ich etwa der Eminem oder Vanilla Ice des langweiligen Bloggens?
Samstag, 22. August 2009
Bin ich Hammurabi oder was?
Aufgrund meines Akzentes im Englischen wurde ich inzwischen schon für Einwohner der folgenden Länder gehalten worden: Schweden, Großbritannien, USA (generell), Holland, Russland, Irland, Südafrika, Ohio und Deutschland. (wird wahrscheinlich fortgesetzt)
Donnerstag, 20. August 2009
Filmzitate aus wenig beachteten Filmen
"What is soft, you put it on a stick and roast it over a fire and it's green?
- A martianmellow."
("Santa Clause conquers the Martians", 1964)
- A martianmellow."
("Santa Clause conquers the Martians", 1964)
Mittwoch, 19. August 2009
"The Warriors Code", Track 11
Für diejenigen, die die Dropkick Murphy Discographie nicht auswenig im Kopf haben: Der Song heißt "I'm shipping up to Boston". Und genau das habe ich dieses Wochenende relativ spontan getan.
Mein Freund Tommy und ich haben einen der berühmten Greyhoundbusse genommen, da uns die Chinabusse (ohne Versicherung, ausgebildeten Fahrern, ohne Klimaanlage... dafür auch nur ein Bruchteil des Preises) dann doch zu unsicher waren. Außerdem gibts in Greyhoundbussen jetzt Wi-Fi und Steckdosen an jedem Sitzdoppel. D.h. jedem außer dem in dem Tommy und ich gesessen haben. Ich habe mich zwar für Unterwäsche und Hygieneartikel und gegen den Laptop entschieden, aber Tommy war doch etwa angesäuert, da er eine zweite Tasche mitgenommen hatte und daher seinen Laptop (ein merkwürdiges Apple-Ding, bei dem ich immer reinzoome, wenn ich runterscrollen will) mitgenommen hatte. Der Fahrer auf der Hinfahrt hatte übrigens eine Stimme wie Barry White. Ich denke mal er ist deshalb nicht zu den städtischen Verkehrsbetrieben gegangen, da er diese Stimme doch den Passagieren nicht vorenthalten konnte.
In Boston selbst haben wir dann gar nicht übernachtet. Stattdessen haben wir in Cambridge, bei Tommy's ex-Mitbewohner Alex genächtigt, der geht da aufs MIT.
Das mit den Unis war auch ein bißchen so eine Krux. Wir hatten nicht bedacht, dass gerade Sommerferien sind und daher die Leute von der BU, Harvard, MIT, Yale etc. grade fast alle weg sind. Die Stadt war also gerade nachts relativ ausgestorben. Da bin ich ja doch schon fast froh, dass die Boston University damals meine selbstgemachten transcripts (als einzige übrigens), nicht akzeptiert und meine Bewerbung aus formalen Gründen zurückgewiesen haben. Zumal da sämtliche Ausgehetablissements um spätestens 2 zumachen. Die meisten schon um kurz nach 1.
Samstag war Sightsseing angesagt, also folgten Tommy und ich dem sogenannten "freedom trail", eine Linie die durch das North End Boston's führt und an allen möglichen wichtigen Gebäuden vorbeigeht. Unter anderem das Haus des berühmten Patrioten Paul Revere. Meines Erachtens eindeutig ein Vorfahre von Jack Black, siehe hier:

Außerdem gabs auch die Halle zu besichtigen in der vor über 200 Jahren einige Männer mit hochrotem Kopf beschlossen haben sich als Indiander zu verkleiden und Tee im Wert von heute umgerechnet 1 Mio $ ins Wasser zu werfen. Das weiß ich, weil ein ca. 19jähriger Knilch namens Charles eine Führung gehalten hat.
Folgendes fiel einem auf: a) Boston ist weiß. Aus New York ist man ja einen extremen Mix aus verschiedenen Ethnien gewohnt, von daher ein ziemlicher Kulturschock.
b) Boston ist längst nicht so irisch wie man glaubt. Im Gegenteil habe ich viel mehr italienische Straßenzüge vorgefunden.
Auf der Rückfahrt hatten wir dann kein Wi-Fi, keine Steckdose und was das beste bei über 30 Grad war: Keine Klimaanlage. Außer schlafen und sich selbst bemitleiden ging da nicht viel. Zumal ich mal wieder das Glück hatte neben einem Baby zu sitzen.
Nach Washington fahre ich aber mit dem Chinabus. So.
P.S. Ach ja und weitere Erkenntnis: Der Staat Connecticut besteht zu 80% aus Staus.
Mein Freund Tommy und ich haben einen der berühmten Greyhoundbusse genommen, da uns die Chinabusse (ohne Versicherung, ausgebildeten Fahrern, ohne Klimaanlage... dafür auch nur ein Bruchteil des Preises) dann doch zu unsicher waren. Außerdem gibts in Greyhoundbussen jetzt Wi-Fi und Steckdosen an jedem Sitzdoppel. D.h. jedem außer dem in dem Tommy und ich gesessen haben. Ich habe mich zwar für Unterwäsche und Hygieneartikel und gegen den Laptop entschieden, aber Tommy war doch etwa angesäuert, da er eine zweite Tasche mitgenommen hatte und daher seinen Laptop (ein merkwürdiges Apple-Ding, bei dem ich immer reinzoome, wenn ich runterscrollen will) mitgenommen hatte. Der Fahrer auf der Hinfahrt hatte übrigens eine Stimme wie Barry White. Ich denke mal er ist deshalb nicht zu den städtischen Verkehrsbetrieben gegangen, da er diese Stimme doch den Passagieren nicht vorenthalten konnte.
In Boston selbst haben wir dann gar nicht übernachtet. Stattdessen haben wir in Cambridge, bei Tommy's ex-Mitbewohner Alex genächtigt, der geht da aufs MIT.
Das mit den Unis war auch ein bißchen so eine Krux. Wir hatten nicht bedacht, dass gerade Sommerferien sind und daher die Leute von der BU, Harvard, MIT, Yale etc. grade fast alle weg sind. Die Stadt war also gerade nachts relativ ausgestorben. Da bin ich ja doch schon fast froh, dass die Boston University damals meine selbstgemachten transcripts (als einzige übrigens), nicht akzeptiert und meine Bewerbung aus formalen Gründen zurückgewiesen haben. Zumal da sämtliche Ausgehetablissements um spätestens 2 zumachen. Die meisten schon um kurz nach 1.
Samstag war Sightsseing angesagt, also folgten Tommy und ich dem sogenannten "freedom trail", eine Linie die durch das North End Boston's führt und an allen möglichen wichtigen Gebäuden vorbeigeht. Unter anderem das Haus des berühmten Patrioten Paul Revere. Meines Erachtens eindeutig ein Vorfahre von Jack Black, siehe hier:

Außerdem gabs auch die Halle zu besichtigen in der vor über 200 Jahren einige Männer mit hochrotem Kopf beschlossen haben sich als Indiander zu verkleiden und Tee im Wert von heute umgerechnet 1 Mio $ ins Wasser zu werfen. Das weiß ich, weil ein ca. 19jähriger Knilch namens Charles eine Führung gehalten hat.
Folgendes fiel einem auf: a) Boston ist weiß. Aus New York ist man ja einen extremen Mix aus verschiedenen Ethnien gewohnt, von daher ein ziemlicher Kulturschock.
b) Boston ist längst nicht so irisch wie man glaubt. Im Gegenteil habe ich viel mehr italienische Straßenzüge vorgefunden.
Auf der Rückfahrt hatten wir dann kein Wi-Fi, keine Steckdose und was das beste bei über 30 Grad war: Keine Klimaanlage. Außer schlafen und sich selbst bemitleiden ging da nicht viel. Zumal ich mal wieder das Glück hatte neben einem Baby zu sitzen.
Nach Washington fahre ich aber mit dem Chinabus. So.
P.S. Ach ja und weitere Erkenntnis: Der Staat Connecticut besteht zu 80% aus Staus.
Samstag, 1. August 2009
Frühe 90er vs. späte 90er (II)
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