Argh, es gibt nicht viele Dinge die mich aufregen (Pause für Gelächter). Aber wenn man in bester Jan "Forschung ist die beste Medizin" Ullrich-Manier das Wort "Chance" als "Schangse" (wahlweise auch "France" als "Frangs") ausspricht, geht mir das schon sehr gegen den Strich. Und jetzt muss ich mir ständig vom Media Markt das tolle Wortspiel der "4 Chancen Tournee" anhören.
Wieso ausgerechnet Skispringen? Sie hätten ja auch wissen können, dass Skispringen kein so zuverlässiger Spocht ist (zu viel Schnee, zu viel Wind, zu wenig Schnee...). Und jetzt ist der komplette Zeitplan dieser tollen Aktion durcheinander geraten, da das 3. Springen abgesgagt werden musste. Naja, wer "Schanse" sagt, hat es nicht anders verdient.
Samstag, 5. Januar 2008
Heute: Kultur
In letzter Zeit habe ich mal wieder den Fernseher angemacht. Da kam dann nix. Deshalb wieder mal DVD geschaut. Meine Wahl fiel auf die Boondock Sainsts (Der blutige Pfad Gottes). Durch das allseits beliebte StasiVZ habe ich herausgefunden, dass dieser Film bei ca. 28,7% der jungen Deutschen diesen Film zu einem ihrer Lieblingsfilme zählen. Nach der Lektüre dieses Filmes mache ich mir ernsthaft Sorgen um die Zukunft, dieses, unseres Landes. Meine Kritik (ohne Anspruch auf Vollständigkeit; ist bei so einem Schrott auch schwer möglich):
- Haben die Schauspieler absichtlichso schlecht gespielt? Das sich Willem Dafoe dafür hergab... Immerhin konnte Ron Jeremy mal wieder zeigen, was er drauf hat.
- "Oh, uns fallen keine guten Dialoge ein...was machen wir denn da...Ich habs! Wir lassen einfach die Figuren ca. 300 mal "Fuck" sagen!" So oder so ähnlich muss es beim Drehbuchautor zugegangen sein. Und das war keine meiner allseits beliebten Übertreibungen, sondern eine ernstgemeinte Schätzung.
- Dazu kommen natürlich noch Logikfehler en masse. Gerade eben konnten die Helden noch kopfüber von der Decke hängend 9 Russenmafiosi abknallen ohne dass diese eine Chance hatten auf die Helden zu schießen. Und jetzt stehen sie ca. 5 m von einem Typen entfernt, der aufrecht auf der Straße, direkt vor ihnen steht. Und natürlich treffen sie alles, nur nicht ihren Gegner. Ihr Kommentar dazu "Fuck!". Im Vergleichdazu der Kommentar des ermittelnden FBI-Agenten: "These fucking Fuckers!"
- Und das absolut unverzeihliche für jeden Film: Es wurde gnadenlos versucht cool zu wirken. Zeitlupenaufnahmen, Bibelzitate, pseudowitzige Sprüche (gerne mit vielen "Fuck" garniert) etc.
Und nun hab ich gesehen, dass der Film bei der imdb eine Bewertung von 7.8 hat. Jetzt mache ich mir Sorgen um diese, unsere Welt.
Aber es gab doch noch einen Höhepunkt dieses Abends: Danach lief auf dem allseits beliebten ZDF die erste Folge von Soko 5113. Bis dato habe ich die Serie nie richtig verstanden. Ein Haufen Rentner (einer davon in Lederjacke) jagt in langweiligen Kulissen nach langweiligen Verbrechern (sicherheitshalber ohne Migrationshintergrund; sonst ziehen marodierende Alevitenhorden über den Lerchenberg). Aber das war nicht immer so.
Die erste Folge zeigte die Absicht der Macher: Soko 5113 ist die deutsche Antwort auf French Connection und Shaft. Langhaarige junge Komissare (Diether Krebs, Bernhard Herzsprung etc.) jagen in Schlaghosen zu herrlichem wahwah-Sound Verbrecher (der Migrationshintergrund war damals noch nicht erfunden) über die Straße. Herrlich! Wie konnte die Serie nur so abstürzen? Also liebe Schäflein, wenn ihr die Chance habt, schaut euch die frühen Soko-Folgen an. Und Lederjacken haben sie damals auch nicht gebraucht.
- Haben die Schauspieler absichtlichso schlecht gespielt? Das sich Willem Dafoe dafür hergab... Immerhin konnte Ron Jeremy mal wieder zeigen, was er drauf hat.
- "Oh, uns fallen keine guten Dialoge ein...was machen wir denn da...Ich habs! Wir lassen einfach die Figuren ca. 300 mal "Fuck" sagen!" So oder so ähnlich muss es beim Drehbuchautor zugegangen sein. Und das war keine meiner allseits beliebten Übertreibungen, sondern eine ernstgemeinte Schätzung.
- Dazu kommen natürlich noch Logikfehler en masse. Gerade eben konnten die Helden noch kopfüber von der Decke hängend 9 Russenmafiosi abknallen ohne dass diese eine Chance hatten auf die Helden zu schießen. Und jetzt stehen sie ca. 5 m von einem Typen entfernt, der aufrecht auf der Straße, direkt vor ihnen steht. Und natürlich treffen sie alles, nur nicht ihren Gegner. Ihr Kommentar dazu "Fuck!". Im Vergleichdazu der Kommentar des ermittelnden FBI-Agenten: "These fucking Fuckers!"
- Und das absolut unverzeihliche für jeden Film: Es wurde gnadenlos versucht cool zu wirken. Zeitlupenaufnahmen, Bibelzitate, pseudowitzige Sprüche (gerne mit vielen "Fuck" garniert) etc.
Und nun hab ich gesehen, dass der Film bei der imdb eine Bewertung von 7.8 hat. Jetzt mache ich mir Sorgen um diese, unsere Welt.
Aber es gab doch noch einen Höhepunkt dieses Abends: Danach lief auf dem allseits beliebten ZDF die erste Folge von Soko 5113. Bis dato habe ich die Serie nie richtig verstanden. Ein Haufen Rentner (einer davon in Lederjacke) jagt in langweiligen Kulissen nach langweiligen Verbrechern (sicherheitshalber ohne Migrationshintergrund; sonst ziehen marodierende Alevitenhorden über den Lerchenberg). Aber das war nicht immer so.
Die erste Folge zeigte die Absicht der Macher: Soko 5113 ist die deutsche Antwort auf French Connection und Shaft. Langhaarige junge Komissare (Diether Krebs, Bernhard Herzsprung etc.) jagen in Schlaghosen zu herrlichem wahwah-Sound Verbrecher (der Migrationshintergrund war damals noch nicht erfunden) über die Straße. Herrlich! Wie konnte die Serie nur so abstürzen? Also liebe Schäflein, wenn ihr die Chance habt, schaut euch die frühen Soko-Folgen an. Und Lederjacken haben sie damals auch nicht gebraucht.
Samstag, 29. Dezember 2007
Vorbereitungen für ein Date
Und nun ein kleiner Tipp an meine treuen Leser fürs neue Jahr (natürlich von einem guten Freund):
Anstatt Wein zu kaufen, den ihr dann ewig im Kühlschrank habt und darauf wartet, dass ihr endlich ein Date habt mit dem ihr den Wein dann verköstigen könnt, kauft lieber direkt Traubensaft und stellt ihn nicht kalt. Ist billiger und bis ihr ein Date habt, kommt das aufs gleiche raus.
Einen guten Rutsch meine treue Gemeinde!
Anstatt Wein zu kaufen, den ihr dann ewig im Kühlschrank habt und darauf wartet, dass ihr endlich ein Date habt mit dem ihr den Wein dann verköstigen könnt, kauft lieber direkt Traubensaft und stellt ihn nicht kalt. Ist billiger und bis ihr ein Date habt, kommt das aufs gleiche raus.
Einen guten Rutsch meine treue Gemeinde!
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Dinge die Frauen nicht tun sollten (IV)
Ihre Augen komplett schwarz umranden. Sieht gruslig aus. So ein bißchen nach böser Zeichentrickhexe. Wer aber scharf darauf ist, diesen Eindruck zu erzeugen, sollte dann auch wenigstens den Anstand besitzen, zu schmelzen, wenn ein um die öffentliche Sicherheit besorgter Mitbürger sie wässert.
Montag, 17. Dezember 2007
Verschwendete Zeit sinnvoll nutzen...
...oder: Vorteile der Prokrastination.
Meine Geschichts-ZP am Freitag lief suboptimal. Mein Prof. hatte mir vorher die Fragen zugeschickt, auf welche ich mich auch geflissentlich vorbereitet habe. Solltet ihr also Fragen über den Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 im Allgemeinen und über die Rolle von Gender in ihm im Besonderen haben, dann wendet euch an mich. Nur hat der Prof. dann ganz andere Fragen gestellt. Und für die hatte ich NICHTS gelernt.
Jett fällt mir aber auf, dass ich ja für die Lernzeit ja doch nicht alles andere aufgegeben habe. Hier eine kurze Liste der Dinge, die ich gemacht habe anstatt zu lernen:
- Wohnung putzen
- Brief- bzw. Emailfreundschaften ins Ausland wiederbeleben
- Kochen (d.h. bei mir Pfannengerichte und sowas, das länger als 20 Sekuden Aufmerksamkeit braucht)
- Wichtige Fernsehserien anschauen
- Die Lebensmitteleinkäufe für die nächste Monate erledigen
- Endlich mal wieder ein bißchen Bass spielen
- Mir überlegen, wie ich wohl als Chinese aussehen würde
- Ausgiebig niesen
- Zum Friseur gehen
- Meinen Teppich einschäumen
- Fingernägel schneiden (hauptsächlich meine eigenen)
- Die Zwischenräume zwischen den Gliedern meiner Armbanduhr mit einer Zahnbürste putzen
- Mir überlegen was ich in meinen Blog schreibe...
Da ich ja auf jeden Fall nicht das gelernt hätte, was ich hätte lernen müssen sehe ich die oben genannten Dinge als sinnvoll genutzte Zeit an. Wer wagt es zu widersprechen?
Meine Geschichts-ZP am Freitag lief suboptimal. Mein Prof. hatte mir vorher die Fragen zugeschickt, auf welche ich mich auch geflissentlich vorbereitet habe. Solltet ihr also Fragen über den Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 im Allgemeinen und über die Rolle von Gender in ihm im Besonderen haben, dann wendet euch an mich. Nur hat der Prof. dann ganz andere Fragen gestellt. Und für die hatte ich NICHTS gelernt.
Jett fällt mir aber auf, dass ich ja für die Lernzeit ja doch nicht alles andere aufgegeben habe. Hier eine kurze Liste der Dinge, die ich gemacht habe anstatt zu lernen:
- Wohnung putzen
- Brief- bzw. Emailfreundschaften ins Ausland wiederbeleben
- Kochen (d.h. bei mir Pfannengerichte und sowas, das länger als 20 Sekuden Aufmerksamkeit braucht)
- Wichtige Fernsehserien anschauen
- Die Lebensmitteleinkäufe für die nächste Monate erledigen
- Endlich mal wieder ein bißchen Bass spielen
- Mir überlegen, wie ich wohl als Chinese aussehen würde
- Ausgiebig niesen
- Zum Friseur gehen
- Meinen Teppich einschäumen
- Fingernägel schneiden (hauptsächlich meine eigenen)
- Die Zwischenräume zwischen den Gliedern meiner Armbanduhr mit einer Zahnbürste putzen
- Mir überlegen was ich in meinen Blog schreibe...
Da ich ja auf jeden Fall nicht das gelernt hätte, was ich hätte lernen müssen sehe ich die oben genannten Dinge als sinnvoll genutzte Zeit an. Wer wagt es zu widersprechen?
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Dinge die Frauen nicht tun sollten (III)
Auf Männer in Uniform stehen.
Ob mich wohl die Lektüre eines Buches über die Rolle von Gender im Spanisch-Amerikanischen Krieg darauf gebracht hat?
Ob mich wohl die Lektüre eines Buches über die Rolle von Gender im Spanisch-Amerikanischen Krieg darauf gebracht hat?
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Dinge die Frauen nicht tun sollten (II)
Auf "The way I do" von Melissa Etheridge abgehen. Hab kurz überlegt für Lesben eine Ausnahme zu machen, mich dann aber dagegen entschieden.
Das gleiche gilt natürlich auch für "Summer of 69", aber das bedarf ja keiner Erwähnung mehr.
Das gleiche gilt natürlich auch für "Summer of 69", aber das bedarf ja keiner Erwähnung mehr.
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