Freitag, 25. Juni 2010

2 Meter, eine Ewigkeit

Woran man merkt, dass man faul ist: Man loggt sich lieber zum onlinebanking ein, anstatt auf die frischen Kontoauszüge zu sehen, die am anderen Ende des Zimmers liegen.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Lustige Namen bei der WM 2010

Siphiwe Tshabalala (Südafrika)
Georgie Welcome (Honduras)
Peter Odemwingie (Nigeria)
Bastian Schweinsteiger (Deutschland)

Dienstag, 15. Juni 2010

Nachtrag für die Humorpolizei

Sämtliche Vuvuzela = Uwe Seeler Witze. Jeder, wirklich jeder hat es beim ersten Mal hören gedacht. Humor lebt von Bemerkungen und Gedanken, die eben nicht schon jeder hatte. Also nein. Einfach nein.

Dienstag, 8. Juni 2010

Die Humorpolizei greift ein

Über folgende Dinge sollten keine Witze mehr gemacht werden, da diese einfach zu ausgelutscht sind:

- Das Essen in Flugzeugen
- Peruanische Panflötenbands
- Große Sonnenbrillen (vor allem in Verbindung mit "Puck die Stubenfliege")
- Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen (der ist für dich, Mario)

Fortsetzung folgt. Vielleicht.

Samstag, 29. Mai 2010

Berufswunsch

Dank der Bedienungsanleitung für meinen neuen Fernseher mal wieder reinen neuen Traumberuf entdeckt: Verfasser herablassender Antworten bei FAQ.
F: Der Fernseher zeigt kein Bild und Ton an. A: Stecken sie alle Kabel ein, wie sie sollen.
F: Ich habe zwar Bild aber keinen Ton. A: Sie Trottel haben bestimmt bloß den Fernseher auf stumm geschaltet. Na, stimmts? Idioten.
F: Der Fernseher zeigt nur wenige Farben an. A: Sie scchauen wahrscheinlich ein uraltes Video. Wahrscheinlich sind sie zu arm sich digitale Bildmedien leisten zu können.

Dienstag, 4. Mai 2010

Pelle, Maradohna, Cro-üff etc.

Bei der Crew der Soko-Produktion arbeiten Menschen. Und da wir in Deutschland sind auch wenig überraschenderweise ziemlich viele Fußballfans. Um genau zu sein, hätte man ja fast die komplette Bundesliga durch Fans repräsentieren können (mit Ausnahmen wie Hoffenheim oder Wolfsburg, deren Fans dem Loch Ness-Monster nicht unähnlich sind).
Der Kameramann des 2. Blocks war zum Beispiel ein überzeugter Bayern-Fan. Und er legte natürlich das weltgewandte Verhalten an den Tag, für das Bayern-Fans deutschlandweit bekannt sind, indem er den Stuttgarter Stürmer regelmäßig "Tschatschao" nannte (Für den normalen Bayern-Fan ist die richtige Aussprache ihres Spielers "Lell" schon eine Leistung).
Dieser Funke hat bei mir genügt um einen lang gehegten Plan in die Tat umzusetzen: Entgegen der Bemühungen der deutschen Fußballkommentatoren, werde ich, wie im Ausland üblich, versuchen sämtliche Fußballernamen falsch auszusprechen. In der Bayern-Abwehr spielt Demitschelis, bei Wolfsburg im Sturm Graffiti und Zecko, bei Barca spielt der wohl weltbeste Spieler Mähsi und zur WM fahren wir mal wieder ohne Kuranypsilanti.
Aber damit nicht genug, ich werde auch probieren die deutschen Spieler ohne Migrationshintergrund mit einer falschen Aussprache zu betonen. Wie Philipp Lachem ( mit kehligem arabischen "ch") oder Michael Ballatzk.

Ausnahme davon sind natürlich die Lautrer-Spieler. Versteht sich ja von selbst.

Samstag, 1. Mai 2010

Bildblog

Um einen kleinen Einblick in die Glitzerwelt der öffentlich-rechtlichen Vorabendunterhaltung zu geben: Im Komparsenaufenthaltsraum gibt es einige Highlights. Da wäre zum einen ein stinkender Kühlschrank, ein Set-Tisch mit Kaffee, Tee etc., aber vor allem meistens ein Exemplar der Bild-"Zeitung". Da ja jeder weiß, dass Filmdrehs zu einem nicht unerheblichen Teil aus Warterei besteht, wird diese auch von mannigfaltigen Leuten gelesen und ich muss zugeben auch mal ein wenig von mir. Jetzt war ich aber von de Zeitung arg enttäuscht.
Welche Städte fallen einem ein, wenn man "The Beatles" hört? Liverpool und dann wohl Hamburg. Und welche Mannschaften sind am Donnerstag abend aus der Europa League im Halbfinale ausgeschieden? Na? Und trotzdem stand im Sportteil nicht eine Silbe vom "Beatles-Fluch im Uefa Cup!". Ich hoffe für diesen Fauxpas mussten doch wenigstens einige Redakteure ihren Hut nehmen.

Sonntag, 18. April 2010

Ed von...

Ich freue mich schon wieder auf die Tour de France. Nicht weil mich die "sportliche" Leistung dieser radelnden Junkies interessiert, oder wer gewinnt. Nein, dieses Event ist einfach nur die einzige Möglichkeit regelmäßig den Ausdruck "Schleck-Brüder" zu hören.

Samstag, 10. April 2010

Dijnge die Frauen nicht tun sollten (X)

Wenn ihr liebe Damen über Musik bloggt, dann doch bitte, wie sich das gehört über solche Bands und Sänger, die außer euch noch keiner kennt, was euch natürlich viel hipper macht. Und nicht so wie einige Damen die ich kenne, über die neusten Songs von Lady Gaga, Beyonce, Britney und sonstigen pop-musikalischen Ergüssen, denen man ja sowieso nicht entgehen wird.

*Gilt natürlich auch für Männer, aber bei denen ist mir solches Verhalten noch nie begegnet.

Samstag, 20. März 2010

RAQ

^Da ich im Mai wieder für einige Tage nach Amerika fliege, habe ich mich vorsichtshalber nochmal über einige Visum-Fragen informiert. Dabei habe ich auf der Website der us-amerikanischen Botschaft in Deutschland ein sogenanntes "FAQ" (= frequently asked questions) gefunden. Solche FAQs haben ja den Sinn, dass die Leute nicht mehr ständig die Mitarbeiter persönlich belästigen, sondern nur noch in ganz persönlichen und speziellen Fällen.
Gott sei dank werden in diesem FAQ daher die wirklich wichtigen Fragen, die wohl sonst täglich tausendfach gestellt worden wären beantwortet. Hier einige Beispiele:

1.Ich bin ein/e Rennauto-Mechaniker/in oder -Techniker/in, der/die ein professionelles Rennteam in die Vereinigten Staaten begleitet. Welches Visum brauche ich?

2.Ich bin ein/e professionelle/r American Football- oder Fußball-Spieler/in, der/die für ein Match/für eine Saison in ein amerikanisches Team aufgenommen wurde. Welches Visum brauche ich?

3.Ich bin Crew-Mitglied auf einer Jacht, die an einem internationalen Wettbewerb teilnimmt. Welches Visum brauche ich?

Dann wäre das also geklärt.

Dienstag, 16. Februar 2010

Gedanken zu Olympia

Endlich mal wieder ein Grund, die ganze nacht vor der Glotze zu hängen. Dabei kommen unweigerlich Fragen auf:

- hassen Langläufer Biathleten? Immerhin wirkt ihr langweiliger Sport ja erst so richtig langweilig, wenn man als Alternative auch Leuten zusehen kann, die zwischen dem stur langweiligen Rumgelaufe wenigstens noch ein wenig rumballern. langlauf hat für mich damit sein Existenzrecht aus Zuschauersicht verwirkt.

Das Eislaufpaar Savchenko/Szolkowy: Sie ist ukrainischsstämmig, okay, aber wie sieht das bei ihm aus? er spricht breitestes ost-deutsch, hat einen dunklen Teint und afrikanische Züge und einen Nachnamen, wie ein Sowjetische Weltraumkapsel. Wiki macht schlau: er ist in meck-Pomm geboren, sien Vater ist Tansanianer. Aber ist Szolkowy denn wirklich ein gebräuchlicher Name in diesem fernen Land, dessen merkwürdige Bräuche wir nicht verstehen? Oder kommt er gar von seiner tansanianischen Seite?

- Wenn wirs grade von Verlierern haben: Wieso bin ich so wütend auf Leute die nur 2., 3. oder noch schlimmer 4. oder 5. werden, während ich es toll finde, dass Leute die auf dem 23. Platz landen, mitmachen und damit den Olympischen Geist vorleben? Im ernst, grade bei dem Eislaufpaar (welches uns eine Goldmedaille versprochen hatte !!!), möchte ich mit Fackeln und rostigen Mistgabeln zum Flughafen ziehen um sie abzuholen. Und den "richtigen" Verlierern anerkennend auf die Schulter klopfen.

Montag, 1. Februar 2010

Ein Blick in die Zukunft

"Sehr nett Sie kennen zu lernen Herr Baron, darf ich Ihnen meine Töchter Lele, Lala, Lolo, Lulu und Monika vorstellen? Monika wird übrigens nicht gerne Lili genannt."

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kasten

Ja, es ist nun schon eine Weile her, aber trotzdem möchte ich doch mal über meine Abreise aus dem Land of the free schreiben.
Der Abschied war selbstverständlich tränenreich und tragisch, musste ich mich doch nicht nur von netten Menschen, sondern auch von Tropicana Orangensaft, einlagigem Toilettenpapier, ständigem nach dem Ausweis gefragt werden, "zzgl. Mwst." und merkwürdigen Leuten in der Ubahn nehmen.
Ökonomisch bewusst wie ich eben bin, habe ich den billigsten Flug gebucht, dieser war von Air India. Ich war selbst überrascht, aber Air India fliegt einmal am Tag von NYC nach Frankfurt (und von da weiter nach Mumbai). Erstmal lief alles herrlich nach Plan. Der Shuttlebus (inkl. unglaublich unfreundlichem Fahrer, leider hatte ich das Trinkgeld schon bei der Buchung bezahlt...) kam pünktlich und fuhr mich zum JFK International Airport. Zweieinhalb Stunden bevor das Flugzeug abheben sollte. Leider allerdings vom Newark Airport. Als ich dies festgestellt hatte, habe ich mich ins nächste Taxi geschwungen und den netten älteren asiatischen Herren am Steuer angehalten Gas zu geben. Auf dem Weg durch New York in Richtung New Jerseys bin ich dann auch tatsächlich durch Staten Island durchgefahren. Damit war ich mal in allen 5 Borroughs. Leider hat es zeitlich nicht mehr hingehauen. Der Flug sollte zwar erst in 30 Minuten abheben, aber Gepäck einchecken hätte eben nicht mehr geklappt- Bei jeder anderen Fluglinie hätte ich wohl ein paar Stunden warten müssen. Bei Air India leider 24 Stunden. Natürlich hätte ich mir ein Hotelzimmer nehmen können, aber wo wäre denn da a) das Abenteuer und b) die Selbstgeißelung für meinen Fehler gewesen? Also machte ich einen auf Tom Hanks und wohnte für 24 Stunden auf dem Newark International Airport. Aber solange man eine Steckdose und einen Laptop dabei hat, ist es ja eigentlich fast egal wo man ist.

24 Stunden später bin ich dann tatsächlich abgehoben. Immerhin hatte ich mit einer Kölnerin und einem Frankfurter, der an der NYU Law School studiert die nettesten (fremden) Sitznachbarn meiner persönlichen Fluggeschichte. Da konnte man sich wenigsten unterhalten, immerhin war auf dem ganzen Flug das Bordentertainmentsystem in der Economy-Kaste ausgefallen. Die erhofften Sari-Schönheiten als Stewardessen gab es auch nur in der Business-Kaste, wir hatten nur Apu-Verschnitte. Und Alkohol gabs an Bord auch nicht... Dafür wenigstens 2 Stunden Verspätung, weil noch 2 Stewardessn von JFK zu Newark gebracht werden mussten. Pff... ich weiß ganz genau, dass das schneller zu schaffen ist, wenn man nur will.

Sonntag, 13. Dezember 2009

"Der Hund hat einen hochstehenden Schwanz!"

Eins meiner größten Plaisiere hier ist die Jagd nach Doppelgtängern von Leuten, die ich kenne. Nach Latino-Sebi (dessen Existenz kann Johannes sogar bestätigen) und Asian-Daniela (ist mir auf der 6th Avenue entgegengekommen, ich hatte aber leider keine Kamera dabei), war meine letzte Entdeckung Stefan "Angebot-man". Diese war vor allem deshalb herausragend, weil der Typ auch die exakt gleichen, ambivalent-ironischen Dance-Moves drauf hatte, wie der beliebte Beleuchter aus dem Rheinland. Aber auch da war wieder keine Kamera im Spiel, zumal ihm das ständige von mir begeistert angestarrt werden anscheinend schon zu viel war.

Old-School Fortschrittspessimismus

In New York ist es grade saukalt. Das hat mich zur folgenden Erkenntnis gebracht. So toll die Oppositionsstellung auch sein mag, bevor unsere Vorfahren den Daumen entwickelt haben, mussten sie nicht jedesmal nachschauen welcher Fäustling an welche Hand gehört.

Donnerstag, 26. November 2009

Examenswoche

Die Woche der Wahrheit ist angebrochen: Kann ich der NYU vortäuschen, dass ich genug Ahnung vom Film hab, damit sie mir einen Master verpassen?
Dafür habe ich eine Woche Zeit, noch bis Montag 4PM. Muss 2 Essays schreiben, mit einem bin ich schon fast durch, schön über Tontheorie (Altman, Chion und natürlich der unvermeidbare Eisenstein, dieser alte Meckerbock).

Angefangen hat alles euphorisch beim sich ins Thema wieder einlesen, dann gefolgt von der Depression, nach der Feststellung, dass ich seit 3 Tagen auf ca. 15 qm (mein Zimmer + Küche + Klo) hause, während hier alle Thanksgiving feiern. Heute mittag war mir dann ganz schwindlig und übel. Ich würde sagen, ich habe damit die perfekte Möglichkeit für alle Akademikerinnen gefunden, sich endlich auch mal schwanger zu fühlen. Spätestens am Wochenende beginnen dann die Wehen und ich werde den Vater (der absurderweise ja irgendwie auch ich bin) verfluchen.

Sonntag, 22. November 2009

Abteilung schlechte Witze

What does a dyslexic, agnostic insomniac do?

- He stays away all night wondering if dog really exists.

Samstag, 21. November 2009

Lang lebe das Klischee

Kommentar einer Freundin auf meine Erläuterungen, weshalb ich das amerikanische Männerbild dem europäischen bevorzuge:

"Wait a minute? German men shave their armpits and German women don't?"

Donnerstag, 5. November 2009

Nachtrag zum Nachtrag

Circa 50 Meter von meiner Wohnung entfernt habe ich doch eine Art Feierlichkeit mitbekommen. Immerhin wurde ich gefragt ob ich "Cocaine, Cocaine for the Yankees!" kaufen möchte. Feiern im Manhattan-style.

Nachtrag zu "Gewinnen tun immer die anderen"

Heute abend war es also so weit: Die Yankees gewannen die World Series. Damit haben sie meine oben genannte regel natürlich nicht außer Kraft gesetzt, denn erstens, war es mir größtenteils egal und zweitens wollte mir das Schicksal selbst damit ein auswischen. Als vor knapp 2 Jahren der FCK beinahe in die 3. Liga abgestiegen wäre und sich am letzten Spieltag retten konnte, war in diesem knapp 100.000 Einwohnerstädtchen geschätzte 100mal mehr los, als in der 10 Mio Metropole heute nacht. Kein Autokorso, keine Huperei, keine ausgelassenen Feiern auf der Straße, keine brennenden Häuserblocks, absolut gar nichts.
Welch eine Enttäuschung. Erinnert mich an ein Bayern-Spiel gegen Duisburg, was ich anno 97 mal gesehen habe. Bei jedem Tor ein ca. 2sekündiges "hurra" und danach herrscht wieder Grabesstille.
Und dafür habe ich jetzt die ganze Nacht mit den Yankee "Fans" getrunken. Welch eine Verschwendung.